Kommunalwahl 2014
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Wir stehen für eine IGS in Neustadt!

19.01.2014

für Eltern, die für ihr Kind eine IGS wollen, für ein vielfältiges Schulangebot in Neustadt für innovative, zukunftsfähige Ideen in der Neustadter Schulentwicklung

Die FWG Neustadt steht weiterhin für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Neustadt, da der Elternwille für sie mit der wichtigste Aspekt ist, der Berücksichtigung bei den Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung der städtischen Schullandschaft finden muss.

Von 1373 im Jahr 2009 an die Neustadter Eltern aller Grundschulkinder der 1.-3. Klassen ausgegebenen Fragebögen sind 946 Fragebögen zurückgekommen. Von diesen zurückgekommenen Fragebögen haben 581 Eltern mitgeteilt, dass sie ihr Kind an eine IGS schicken würden. Die Umfrage ist nicht veraltet. Die SchülerInnen der Befragung besuchen heute die 5., 6. und 7. Klasse. Dass sich am Elternwillen oder der Leistungsfähigkeit der SchülerInnen etwas geändert haben soll, ist nicht ernsthaft zu glauben. Wir wissen sicher, dass alle Eltern, die einen Fragebogen abgegeben haben, auch wussten, welche Angebote eine IGS macht. Eltern setzen sich verantwortungsvoll mit den Angeboten der weiterführenden Schulen in NW und Umgebung auseinander. Wie anders ist es sonst zu verstehen, dass Neustadter SchülerInnen vollständige Klassen füllen bspw. in Haßloch? Eltern und ihre Wünsche für ihre Kinder ernst zu nehmen, das ist den Freien Wählern in dieser Sache wichtigstes Anliegen. Eltern wünschen zunächst für ihre Kinder das Beste und somit wünschen sie für ihre Kinder auch eine Schulkarriere, die der Leistungsfähigkeit ihres Kindes gerecht wird. Sie hoffen für ihre Kinder das Beste und somit wünschen Sie für ihre Kinder auch eine Schulkarriere, die mit dem bestmöglichen Abschluss endet. Das ist doch richtig so! Mit der IGS stehen ihren Kindern zunächst alle Wege offen. Eltern übernehmen mit der Entscheidung für die weiterführende Schule große Verantwortung und die sollte man ihnen zugestehen. Es gibt einen äußerst großen Bedarf an Plätzen in einer IGS. Einer IGS am Standort Neustadt wird es möglich sein, neben denen der Neustadter Eltern und ihrer Kinder auch die Bedürfnisse nach einer integrierenden Schulform seitens der SchülerInnen und Eltern außerhalb Standortstadt zu befriedigen. Kommunenübergreifend zu planen und zu agieren ist die Synergien betrachtet sinnvoll und zudem zukunftsweisend. Neustadter Schüler haben augenblicklich keine Gelegenheit zum Besuch einer IGS, da sie als Ortsfremde von den überfüllten IGS in den Nachbarorten abgelehnt und nicht
aufgenommen werden. Die Einrichtung einer IGS wird die Gymnasien in der Stadt entlasten und auch dazu beitragen, dass alle SchülerInnen in Neustadt eine positive und erfolgreiche Schullaufbahn absolvieren können. Eine qualitativ hochwertige Arbeit mit guter Ausstattung an den neuen Schulstandorten sollte von Seiten des Schulträgers unbedingt unterstützt werden. Neben der großen Bedeutung des Elternwillens für diese Schulart, muss eine IGS zum Schulangebot eines Mittelzentrums gehören, auch um die Standortachteile, die Neustadt in der mangelhaften Schulentwicklung der letzten 15-20 Jahre erfahren hat, nachzubessern. Da ein gemeinsamer Weg in eine zu wählende Schulform einer RS+ am Standort Neustadt-Böbig in der Vergangenheit nicht gefunden werden konnte, entschied sich der Schulträger zusammen mit den Verantwortlichen der beiden Schulen in breitem Konsens für eine IGS, der jedoch vom Ministerium mit ablehnender Haltung, vor allem wegen des fehlenden Schulentwicklungsplanes, begegnet wurde. Im Anschluss gab man den beiden Schulen, sowie den Eltern und SchülerInnen schnellstmöglich
eine Perspektive und Orientierung und so wurde die Überführung in eine RS+ in teilintegrativer Form beschlossen, die jedoch lediglich als Übergang zur IGS dienen sollte.Inzwischen gibt es Bestrebungen einer Kooperation der Realschule Plus (RS+)mit den Berufsbildenden Schulen (BBS). Hier steht ein  Minimal-Konzept im Raum, das einerseits auf der Vermarktung dieses Konzeptes bei den Eltern der zukünftigen SchülerInnen der 5. Klassen und andererseits auf lediglich 3 Hospitationstagen der SchülerInnen der 6. Klassen in den BBS fußt. Der Unterricht der SchülerInnen der
6. Klassen durch LehrerInnen der BBS erfolgt an 3 Tagen im Schuljahr. Dieser ist jedoch nicht in der Stundentafel der BBS vorgesehen und muss daher als zusätzlich erteilte Unterrichtsstunden gelten, die nicht in den Lehrerwochenstunden enthalten sind. Wenn dieses Kooperationskonzept also darauf beruht, dass Lehrer über ihre Lehrerwochenstunden hinaus Unterricht erteilen sollen, dann ist das kein tragfähiges und zukunftsweisendes Konzept.Die FWG stellt stark in Frage, ob das vorliegende Konzept Eltern von seiner Güte überzeugen und die Schule an SchülerInnenzahlen hinzugewinnen kann. Scheitert dieses Konzept an seiner Umsetzung oder würde von Eltern und ihren Kindern nicht
angenommen werden, ist der Fortbestand der RS+ am Böbig gefährdet. Unzweifelhaft wird gute Arbeit geleistet, das wissen auch wir Freien Wähler! Allerdings zeigen die Schülerzahlen, dass die Eltern das entweder nicht so sehen oder eben gerade davon nicht überzeugt sind! Die angestrebte Berufsorientierung ist genauso gut an einer IGS, wie bereits an jeder weiterführenden Schule, möglich (am KRG werden freiwillige Schülerpraktika
schon ab Klasse 9 ermöglicht). Das wird mit bereitgestellten und genehmigten Lehrerstunden leicht zu realisieren sein. Nicht jede SchülerIn geht als AbiturientIn aus der IGS. Das ist nicht primäres Ziel der IGS. Ziel der IGS ist es jedoch jeder SchülerIn die Möglichkeit zu geben, einen eigenen und persönlichen Weg schulischer Bildung zu gehen, der nicht durch kurzfristige und parteipolitische Notfallentscheidungen vorgegeben wird! Bei der
Einschulung in eine IGS in die 5. Klassen ist weiterhin der „Drittelmix“ (nach Notendurch-schnitt) erforderlich. Dem Einwand, dass eine 5. hinzukommende Oberstufe in der IGS ein zu großes Angebot an Oberstufen in Neustadt zustande kommt, begegnen die FWG mit folgenden  Argumenten: Wenn die vorhandenen Gymnasien sich zukünftig ausreichend profilieren, sodass jede SchülerIn ihre Schulwahl nach entsprechendem Leistungs-  und Arbeitsverhalten, aber auch den Neigungen wählen kann, werden sich SchülerInnenströme, auch bei einem Wechsel in die 11. Klasse,  kalkulierbarer einschätzen und bedienen lassen, wie es sich innerhalb der BBS heute schon mit seinem Technischen Gymnasium verhält. Durch die große Möglichkeit einer IGS nicht nur SchülerInnen aus der Stadt, sonder auch von außerhalb an sich zu binden und einem entsprechend attraktiven Leistungskursangebot in der Oberstufe, wird auch eine 5. Oberstufe ihren Bestand in Neustadt haben. Die FWG Neustadt entspricht, nach Abwägung aller sachlichen und inhaltlich orientierten Argumente, hiermit weiterhin dem Wunsch vieler Beteiligter nach einer IGS aus fachlicher und pädagogischer Überzeugung. Die FWG sieht eine pädagogisch und fachdidaktisch gute Arbeit in einer IGS für machbar, wenn dieverantwortlichen Schulleitungen und LehrerInnen sich in einem gemeinsamen, von allen entwickelten und getragenen Konzept in ihrer Schule wiederfinden können. Zudem fordert die FWG die sofortige Weiterarbeit am Schulentwicklungsplan, damit die Schullandschaft in Neustadt zukunftsweisend, tragfähig und aktiv an reeller Gestaltung gewinnt. In dieser Planung wird auch die IGS mitberücksichtigt sein.Eine IGS zu befürworten bedeutet: 1. Den Elternwillen zu respektieren. 2. Sofort am Schulentwicklungsplan weiterarbeiten zu müssen, damit zukunftsweisende und tragfähige Schulkonzepte entstehen. 3. Die Verantwortung für eine innovative und aktive Schulentwicklung in Neustadt zu übernehmen und keine kurzsichtigen Notfallmaßnahmen mehr zu unterstützen. 4. Dem bisher als Mittelzentrum geltenden Neustadt ein entsprechendes Schulangebot bereitstellen zu wollen.

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