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Stellungnahme zum Erhalt der Primarschulstandorte

25.07.2013

Die FWG spricht sich dafür aus alle bisherigen Primarschulstandorte zu erhalten.Pädagogisch gesehen, ist es sinnvoll Kindergartenkinder und Primarschulkinder am Ort zur Schule gehen zu lassen und sie nicht zu Fahrschülern zu machen. Kinder benötigen ein vertrautes, bekanntes, übersichtliches und verlässliches Umfeld, in dem sie ihre Persönlichkeit entwickeln können.Ein weiterer pädagogischer Grund ist die Kinder eher an kleineren Grundschulen zu beschulen als an großen, unübersichtlichen Schulen, die in dieser Form größeren Kindern eher gerecht werden.

Schon jetzt muss auch Neustadt sich um die Inklusion von Kindern mit Handicap bemühen. Auch diese Kinder sind in der Mehrheit besser in ihrem eigenen Ortsteil aufgehoben.Eltern wünschen den Erhalt der Schulen in ihrem Ortsteil. Junge Familien haben sich für einen bestimmten Wohnort entschieden, besonders auch, weil sich unter anderem Kindertagesstätte und Schule am Ort befinden.Der Erhalt der Schulen sorgt für den Erhalt der dörflichen Infrastruktur, weil Familien dorthin ziehen, dort wohnen bleiben und auch die gesamte Infrastruktur des Ortes nutzen. Verbesserungen der dörflichen Infrastruktur sind so zukünftig ebenso möglich.Schulen haben soziale Funktion im Zusammenspiel mit den ansässigen Vereinen, Verbänden und weiterer Infrastruktur in den jeweiligen Orten.Schulgebäude werden von weiteren Institutionen, Vereinen etc. genutzt und bringen sowohl für die Schulseite wie für ihre Institutionsseite Synergieeffekte mit sich.Für die Diskussion über die Kosten und die Konsequenzen aus den Kosten für die Schulstandorte sind tragfähige, aussagekräftige und richtige Daten notwendig.Wenn die Kosten alleiniges Kriterium für Schulschließungen sind und über zukünftig ausschließlich 5 Grundschulstandorte diskutiert werden soll, müssen Kostenkalkulationen für diese Standorte und für alle Folgekosten (Schülertransporte, verstärkte Schulsozialarbeit etc. s.u.) vorgelegt werden.Durch Schulschließungen fallen nicht sämtliche Kosten für die jeweiligen Schulstandorte gänzlich weg.Schulschließungen allein aus Kostengründen sind nicht zu rechtfertigen. Es müssen mögliche Folgekosten wie Schülertransporte, vermehrte Schulsozialarbeit, Ausbluten der Ortsteile, Verlust an Infrastruktur, Identität und Vereinsleben in den Ortsteilen etc. berücksichtigt werden.Bei Schulschließungen bleiben Kosten für den Unterhalt, solange die Gebäude nicht veräußert sind.
Neustadt, den 24.6.2013 

Margarete Hoffmann, Ulrike Kraft, Gabriele Schattat

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Die FWG spricht sich dafür aus alle bisherigen Primarschulstandorte zu erhalten.Pädagogisch gesehen, ist es sinnvoll Kindergartenkinder und Primarschulkinder am Ort zur Schule gehen zu lassen und sie nicht zu Fahrschülern zu machen. Kinder benötigen ein vertrautes, bekanntes, übersichtliches und verlässliches Umfeld, in dem sie ihre Persönlichkeit entwickeln können.Ein weiterer pädagogischer Grund ist die Kinder eher an kleineren Grundschulen zu beschulen als an großen, unübersichtlichen Schulen, die in dieser Form größeren Kindern eher gerecht werden.