Kommunalwahl 2014
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Schmidt: Für einen modernen Verkehrsrechner - kabellose Technik für ein verbessertes Verkehrssystem und eine attraktive Innenstadt

29.01.2015

In der jüngsten Stadtratssitzung hat sich ein FWG-Antrag für ein erweitertes Mobilitätskonzept mit großer Mehrheit durchgesetzt. Stadtrat Peter Schmidt brachte den Vorschlag für die FWG-Fraktion ein.

In die weitere Planung und Ausschreibung eines Verkehrsrechners solle die Verwaltung ein erweitertes Mobilitätskonzept, basierend auf einem im städtischen Raum zu schaffenden, flächendeckenden WLAN-Netz (Smart City) in Kombination mit einem leistungsfähigen Verkehrsrechner, einbeziehen. Geeignete Sensoren sollen Daten aus dem Straßenverkehr liefern, die durch den Verkehrsrechner verarbeiten werden. Damit soll eine Darstellung des Verkehrsverlaufs im Online-Betrieb möglich werden, was eine Reihe vorteilhafter Möglichkeiten entfaltet.

Aus der Erfahrung in der Vergangenheit stellte Schmidt für die Freien Wähler fest, dass es in Neustadt gravierende Mängel im Bereich Verkehr und Verkehrswege gibt, Parkraum knapp ist und effektiver genutzt werden sollte, die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt zu verbessern ist und die Ansiedlung von Unternehmen im Bereich der Stadt Neustadt forciert werden muss.

Ein zukunftssicheres Mobilitätskonzept für die Stadt nutze moderne, mittlerweile aber auch problemlos verfügbare Technologien. Mit Hilfe dieser Daten sollen im Bedarfsfall die Verkehrsströme gezielt umgelenkt werden können, die Parkraumbewirtschaftung verbessert und für Busse, Feuerwehr-, Polizei- und Notarzt-Dienste die Möglichkeit geschaffen werden, unter Einbeziehung der aktuellen Verkehrsströme, kurzfristig und für eine  begrenzte Zeit, eine Vorrangschaltung einzurichten.

Ein Zugriff aller Unternehmen im Raum Neustadt auf das Netz zum Zwecke der Kommunikation und Bereitstellung von Informationen werde Standortvorteile mit sich bringen, so Schmidt.  Im gesamten Gebiet des WLAN-Netzes bestehe nach Einführung für  die Gewerbebetriebe die Möglichkeit, neben der Werbung für die eigenen Produkte, mögliche Interessenten zum eigenen Standort zu lotsen.

Planungskosten für einen neuen Verkehrsrechner sind im Haushaltsplanentwurf 2015 bereits vorgesehen.Mit dem von breiter Zustimmung getragenen Antrag hat die FWG aber wichtige Impulse gesetzt und die richtige Richtung vorgegeben.

 

Hier das Konzept im Wortlaut:

Mobilität NW 2014

 

Die Entwicklung der  Städte erfordert, angesichts des sich verändernden Verkehrsaufkommens, der zunehmenden Bevölkerung und der begrenzten Lebens- und Infrastrukturräume, ein Umdenken im Bereich der Mobilität. In mehreren Beiträgen, die die VDI-Nachrichten zurzeit veröffentlicht, wird untersucht, wie sich die Mobilität in den Städten bis zum Jahr 2030 entwickeln wird.

Wesentliche Bestandteile sind auch auf Neustadt anwendbar.

 

Um diesen geänderten Anforderungen gerecht zu werden, ist es erforderlich, dass im Bereich der Stadt Neustadt über zukunftweisende Maßnahmen nachgedacht wird.

 

Aus der Erfahrung in der Vergangenheit kann festgestellt werden, dass

            - es gravierende Mängel im Bereich Verkehr und Verkehrswege gibt,

            - Parkraum und die Parkraumbewirtschaftung neu durchdacht werden müssen,

            - die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt zu verbessern ist,

            - und die Ansiedlung von „mehrwert schaffenden“ Unternehmen im Bereich der Stadt Neustadt

   forciert werden muss.

 

 

Von großer Bedeutung diese Anforderungen zu schultern, ist eine zeitnahe Verarbeitung der in einer Kommune anfallenden Informationen die durch Mobilität anfallen.

 

Dies setzt ein flächendeckendes, für dir Nutzer kostenloses, Hochgeschwindigkeits-WLAN-Netzes voraus. Im Detail muss dieses Netz nachfolgend genannte Aufgaben ermöglichen:

 

-         Verarbeitung der durch geeignete Sensoren erfassten Daten aus dem Straßenverkehr

-         Visuelle Darstellung des Verkehrsverlaufs im Online-Betrieb.

-         Übergabe dieser Informationen an den Verkehrsleitrechner, um im Bedarfsfall die Verkehrsströme gezielt umzuleiten.

-         Entwicklung neuer Verkehrskonzepte, die mit Hilfe geeigneter Software und den erfassten Daten aus dem Straßenverkehr die Machbarkeit nachweisen .

-         Für die Shuttle-Busse, Feuerwehr-, Polizei- und Notarzt-Dienste wird es bei Bedarf möglich sein, unter Einbeziehung der aktuellen Verkehrsströme, kurzfristig und für eine begrenzte Zeit, eine Vorrangschaltung im Verkehrsleitsystem einzurichten.

-         Bereitstellung aller Informationen um eine effiziente Parkraumbewirtschaftung zu ermöglichen und die Verkehrsteilnehmer zu den freien Parkplätzen leiten.

-         Zugriff aller Unternehmen im Raum Neustadt auf das Netz zum Zwecke der Kommunikation und Bereitstellung von Informationen.

-         Bereitstellung aller notwendigen Informationen im Online-Betrieb um für einen Shuttle-Betrieb den Nutzern Abfahrtzeiten und Streckenführung anzuzeigen und Fahrscheinbezug zu ermöglichen. Die Verkehrslinien sollten zwischen den im Randbereich des Stadtgebiets vorhandenen oder noch zu bauenden Parkplätzen und Haltepunkten im Stadtzentrum verlaufen. Abstimmung dieses Konzepts mit den mit Neustadt vertraglich verbundenen Busunternehmen oder Beauftragung der Unternehmen zur Durchführung des Shuttle-Dienstes.

-         Auf den im Randbereich des Stadtgebiets eingerichteten Parkplätzen sollten Ladestationen für e-mobile eingerichtet werden. Mit Hilfe des WLan´s ist es dann möglich, die Nutzung zu managen.

-         Im gesamten Gebiet des WLan-Netzes besteht, nach Einführung des Netzes, für  die Gewerbebetriebe die Möglichkeit, neben der Werbung für die eigenen Produkte, mögliche Interessenten zum eigenen Standpunkt zu lotsen.

 

 

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