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Schulentwicklungsplan gefordert

20.12.2014

 

In der Schulentwicklung liegt neben der Wirtschaftsentwicklung die größte Baustelle in Neustadt. Unsere Schulentwicklung hinkt derjenigen unserer Nachbarstädte und -gemeinden mindestens zehn Jahre hinterher. Landesweit wandern nirgends so viele Schüler aus einem Mittelzentrum ab wie in Neustadt. Die fest gefahrene Situation ist ein gravierender Standortnachteil für junge Familien. Von all dem können wir uns nicht mehr selbst befreien, sondern nur noch mit fremder, fachkundiger Hilfe. Dafür ist es jetzt nach einem Jahr völliger Untätigkeit und aktueller Ideenlosigkeit höchste Zeit.

Die FWG ist in der jüngsten Stadtratssitzung damit gescheitert, den Weg für einen professionell erarbeiteten Schulentwicklungsplan zu ebnen. Wir haben uns bei anderen Kommunen erkundigt, um die Erfolgsaussichten prüfen und eine realistische Größenordnung veranschlagen zu können. Leider war die Jamaika-Koalition hier der Meinung, dass die Stadt zwar 30.000 Euro für einen Sportentwicklungsplan ausgeben darf, in dem nichts drinstand, was für uns verwertbar wäre, aber ein Schulentwicklungsplan kein Geld kosten solle.

FWG-Fraktionschef Marc Weigel richtete sich mit seiner Forderung auch vor allem an die neue Schuldezernentin Waltraud Blarr (Grüne): "Expertise von außen ist ihre einzige Chance,  nicht wie ihr Vorgänger in diesem Bereich zu scheitern. Ich würde mich bei dieser Entscheidung auch nicht von der FDP beeinflussen lassen, die ihnen dieses ganze Suppe eingebrockt hat, der es trotz einer blamablen Außendarstellung wichtiger war, ein so elementares Handlungsfeld lieber Ihnen aufzudrücken, die das gar nicht wollten, als es einem hauptamtlichen Dezernenten der Freien Wähler zu überlassen." Weigel sprach von einer Zumutung den wenigen Mitarbeitern der Schulverwaltung gegenüber und einem Fehler, ohne Expertise über Workshops mit Eltern und Lehrern eine stabile Planung zu erstellen, die Handlungsvorschläge für alle Schulbereiche und Stadtteile zusammenbringen könne.

Viele anderes Kreise und Städte sind diesen Weg gleich gegangen und haben sich eines anerkannten Fachbüros für eine professionelle Schulentwicklung bedient. In Neustadt wird nun leider wohl weitergewurschtelt. In vielen Verwaltungsbereichen hatten wir mit externer Fachberatung gute Erfahrungen gemacht.

 

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