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FWG scheitert im Stadtrat mit Antrag für Festplatzgestaltung in Geinsheim

19.12.2015

Aufgrund der Ablehnung der Stadtratsmehrheit von CDU,Grünen und FDP wird der Festplatz in Geinsheim im kommenden Haushaltsplanentwurf nicht vorgesehen und damit nicht überarbeitet.Die SPD hatte sich bei der Abstimmung enthalten. Die FWG danf mit ihrem Antrag für das Vorhaben keine Mehrheit. 

"Der Platz ist seit Jahren für jeden offensichtlich in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Zu Beklagen sind Stolperfallen und Risse durch Baumwurzelwerk, ein uneinheitlicher Bodenbelag und die fehlenden Absturzsicherung zur Straße hin. Durch fehlende Markierungen kommt es zu wildem Parken", so Stadträtin Regina Röther, die den Antrag im Stadtrat einbrachte.  Die Freien Wähler wünschen sich eine neue einheitliche Oberflächengestaltung und eine Begrünung des Platzes. 

Die Geinsheimer CDU hatte den "Alleingang" der FWG kritisiert, wie zuvor der RHEINPFALZ zu entnehmen war. "Bevor wir Anträge stellen, müssen wir uns doch wohl nicht die Erlaubnis der Geinsheimer CDU holen. Außerdem haben sie doch selbst im Wahlkampf 2014 damit um Stimmen geworben", so der stellv. FWG-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat, Ralf Bayer. Die FWG Geinsheim habe diesen Punkt bei den letzen Haushaltsberatungen eingebracht. Das Vorhaben sei von der CDU und deren Mehrheit aber auf den letzten Platz der Wunschliste verbannt worden. "Daraus mussten wir schließen, dass die CDU diesem wichtigen Platz in der Dorfmitte keine Priorität mehr einräumt", so Bayer. Daher habe die Geinsheimer FWG die Initiative ergriffen und über Stadträtin Regina Röther das Vorhaben eingebracht. 

Die Koalition und damit auch die CDU im Neustadter Stadtrat hat das Vorhaben nun abgelehnt. Die FWG wird weiter darauf drängen, dass mit der Planung für den Festplatz Geinsheim vor der Festhalle begonnen wird, damit dieser nicht noch weitere Jahrzehnte in diesem miserablen Zustand verbleibt.

 

 

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